Die Fachhochschulreife kann folgendermaßen erreicht werden:
Schulische Wege:
- Berufskolleg (teilweise mit Zusatzprüfung, z. B. Erzieherinnen/Erzieher)
- Dreijährige Berufsfachschule (z. B. Pflege, mit Zusatzprüfung)
- Gymnasiale Oberstufe (ohne Abitur, kombiniert mit Ausbildung oder mindestens einjährigem Praktikum)
- Zweijährige Fachschule (z. B. Technik, Gestaltung, Wirtschaft teilweise mit Zusatzprüfung)
- Freie Waldorfschule (mit bestandener Fachhochschulreife-Prüfung, kombiniert mit mindestens neunmonatigem Praktikum)
Berufliche Wege:
- Duale Ausbildung + Zusatzqualifikation Fachhochschulreife
- Kombination aus Schulanteilen und praktischer Erfahrung (z. B. Praktikum)
Sonderwege:
- Bestimmte Lehrgänge bei der Bundeswehr
Zweiter Bildungsweg:
- Abendgymnasium
- einjähriges Berufskolleg
- Kolleg
Wie geht es nach dem Abschluss weiter?
Mit der Fachhochschulreife stehen viele Wege in eine erfolgreiche Zukunft offen. Viele Absolventinnen und Absolventen mit Fachhochschulreife entscheiden sich für ein Studium. Einige Absolventinnen und Absolventen interessieren sich aber im Anschluss an den Erwerb der Fachhochschulreife auch für eine berufliche Ausbildung nach dem dualen Modell. Dabei bedeutet die Wahl eines Studienfachs oder einer bestimmten Ausbildung keine Entscheidung für immer. Eine Ausbildung oder ein Studium sind Grundlagen der weiteren beruflichen Entwicklung, die vielfältige Wege gehen kann.
Die Entscheidung für ein Studien- und Berufsziel hängt von den eigenen Interessen und Fähigkeiten ab. Um sich angesichts der großen Fülle und dem breiten Spektrum der Möglichkeiten orientieren zu können, braucht man Zeit und Geduld. Auf dem Weg zum passenden Studienfach oder Beruf können sich Schülerinnen und Schüler beispielsweise unter studieren in BW sowie was studiere ich informieren und am OrientierungsTest teilnehmen.























