Der aktiven Beteiligung von Jugendlichen misst das Kultusministerium einen hohen Stellenwert bei. Jugendliche wollen gehört werden und mit Ihren Anliegen ernstgenommen werden. Zudem weiß niemand besser als die Jugendlichen selber, was die Jugend bewegt und welche Maßnahmen für die Gestaltung der Zukunft den Jugendlichen wichtig sind. Jugendbeteiligung fördert außerdem den Aufbau demokratischer Kompetenzen, was in der aktuellen Zeit ein gesellschaftliches Thema von besonders großer Bedeutung ist.
Zweite Landesjugendkonferenz im Juli 2025
In Folge der vom Kultusministerium durchgeführten Jugendstudie werden im laufenden Schuljahr insgesamt 70 Jugendkonferenzen an Schulen und in Kommunen im ganzen Land durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Konferenzen werden am 15. Juli auf der zweiten Landesjugendkonferenz in Stuttgart vorgestellt und von den Jugendlichen weiter mit Ministerinnen und Ministern, Staatssekretärinnen und Staatssekretären sowie weiteren Politikerinnen und Politikern diskutiert. Die Impulse der Jugendlichen erreichen so direkt und ungefiltert die Landesregierung. Im Haus des Sports (SpOrt Stuttgart) werden dann rund 400 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg erwartet. Die Anmeldung wird an dieser Stelle ab Mai für alle interessierten Jugendliche möglich sein und zwar unabhängig davon, ob sie im Vorfeld bereits an einer Jugendkonferenz teilgenommen haben oder nicht.
Die jährliche Landesjugendkonferenz wird vom Kultusministerium in enger Kooperation mit dem Landesschülerbeirat, dem Dachverband der Jugendgemeinderäte und demnächst dem Landesjugendbeirat veranstaltet sowie von der mit der Durchführung der Jugendkonferenzen beauftragten Jugendstiftung Baden-Württemberg unterstützt.
Rückblick auf die erste Landesjugendkonferenz 2024
An der ersten Landesjugendkonferenz am 12. November 2024 haben 220 engagierte Jugendliche teilgenommen. Mit dabei waren sowohl zahlreiche Delegierte der vorangegangenen zehn Jugendkonferenzen im Schuljahr 2023/2024 als auch weitere interessierte Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg, an deren Schule damals noch keine Jugendkonferenz stattfand.
In den Räumlichkeiten der Stuttgarter L-Bank erwartete die teilnehmenden Jugendlichen bei der ersten Landesjugendkonferenz ein spannendes Programm: Neben der Vorstellung der Ergebnisse der Jugendkonferenzen stand insbesondere der persönliche Austausch mit den für Jugend zuständigen Ministern, Kultusministerin Theresa Schopper und Sozialminister Manfred Lucha MdL, im Vordergrund. Zudem wurden von den Jugendlichen besonders relevante Themen wie Jugendbeteiligung, Demokratie, Künstliche Intelligenz oder berufliche Orientierung in Foren weiter vertieft und erste Ideen für die Umsetzung konkreter Vorschläge erarbeitet. Die Ergebnisse der Landesjugendkonferenz werden nun von dem sich in Gründung befindenden Landesjugendbeirat und dem Kultusministerium ausgewertet und bearbeitet.