Für interessierte Schülerinnen und Schüler

13. Sächsisches Geschichtscamp: Lebenswirklichkeiten in der DDR

Das Sächsische Geschichtscamp ist ein Projekt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, des Landesamtes für Schule und Bildung und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Das Geschichtscamp bietet traditionell die Möglichkeit, spannende Themen der DDR-Geschichte zu erforschen. Zum Programm gehören Einblicke in Stasi-Akten, Zeitzeugengespräche, Diskussionen mit Expertinnen und Experten sowie der Besuch historischer Orte. Die intensive gemeinsame Arbeit an einem Thema unserer Geschichte bereitet auch auf eigene Projektarbeiten an der Schule vor.

Das 13. Sächsische Geschichtscamp findet von 23. Bis 27. September 2024 in Dresden statt und steht unter der Überschrift „Alles mit dem Volk, alles für das Volk, alles durch das Volk“? - Lebenswirklichkeiten in der DDR

Das Camp findet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD) statt. Die Themen der Workshops sind an den Inhalten der Ausstellung orientiert und laden ein, die vielfältigen Lebenswirklichkeiten der DDR zu erkunden: Wie lebte es sich in der DDR? Welche Erfahrungen machten die Menschen im Alltag? Wie griff der Staat in diesen ein und was für Folgen hatte das für den Einzelnen aber auch für die Gesellschaft? Gab es Freiräume, die trotz des staatlichen Drucks existieren konnten? Inwieweit stimmt eigentlich die Losung: „Alles mit dem Volk, alles für das Volk, alles durch das Volk“.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 - 13 aus Sachsen und Baden-Württemberg mit besonderem Interesse an der Geschichte der DDR. Pro Schule können max. zwei bis drei Schülerinnen bzw. Schüler teilnehmen. Insgesamt ist die Teilnehmerzahl der Schülerinnen und Schüler für jedes Bundesland auf 22 begrenzt.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bis zum 30. Mai 2024 online unter www.geschichtscamp.de bewerben und bekommen bis Ende Juli Bescheid, ob sie für die Teilnahme ausgewählt wurden oder nicht. 

Fahrtkosten, Übernachtung und Verpflegung tragen das Sächsische Landesamt für Schule und Bildung sowie das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.