Beratung und Unterstützung

Kinderschutz - Gemeinsame Empfehlungen

Drei Kinder sitzen nebeneinander und schauen jeder in ein Smartphone. Der Junge vorne wird von dem Handylicht beleuchtet und schaut sehr ernst und traurig.

Der Kinderschutz an Schulen ist auf mehrere Institutionen aufgeteilt.

Krisenteams der Regierungspräsidien/der Staatlichen Schulämter

In jeder Abteilung 7 „Schule und Bildung" der vier Regierungspräsidien gibt es ein Krisenteam, das sich aus Pädagoginnen und Pädagogen, Juristinnen und Juristen und dem Pressesprecher bzw Pressesprecherin des jeweiligen Regierungspräsidiums zusammensetzt.

Vorsorge:

Die Leitungen der Krisenteams der Regierungspräsidien senden jährlich ein Schreiben an alle Schulleitungen in ihrem Regierungsbezirk mit aktuellen Kontaktdaten sowie wichtigen Informationen, beispielsweise zu dem an der jeweiligen Schule einzurichtenden schulinternen Krisenteam.

Weitere Unterstützung bietet das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Form von Schulungen für schulinterne Krisenteams an. Informationen dazu erhalten Sie bei den Regionalstellen des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung oder bei der zuständigen Schulpsychologischen Beratungsstelle. Hier finden Sie die jeweiligen Ansprechpersonen in den vorgenannten Stellen.

In der VwV Gewaltvorfälle und Schadensereignisse mit Rahmenkrisenplan (in der derzeit geltenden Fassung, Aktualisierung erfolgt am 1. April 2024) sind die Verfahrensweisen und Maßnahmen bei Eintritt von Gewaltvorfällen und Schadensereignissen aufgeführt. Ergänzend wurde die Broschüre mit CD „Handlungshilfe für Schulleitungen" an alle öffentlichen und privaten Schulen verschickt (2012). Schulen können sich mit der Handlungshilfe praxisnah auf 32 unterschiedliche Krisensituationen vorbereiten. Schulleitungen können bei der Unfallkasse Baden-Württemberg bis zu fünf Exemplare der Krisenpläne mit Sofortmaßnahmen nachbestellen (Kontakt: Druckschriftenversand@ukbw.de ). Für weitere Auskünfte: Link auf ZSL-Webseite: Ansprechpartner nennen

Intervention:

Bei Eintreten eines Krisenereignisses werden die schulinternen Krisenteams gebeten, das Krisenteam der Abteilung 7 des Regierungspräsidiums bzw. die Staatlichen Schulämter zu informieren sowie diese bei schulaufsichtlichen, juristischen und pädagogischen Fragestellungen sowie für die Übernahme der Pressearbeit zu kontaktieren.

In Akutsituationen erhalten Betroffene bei Bedarf psychosoziale Unterstützung durch die regional zuständige Organisation der Psychosozialen Notfallversorgung.

Schulleitungen und schulinterne Krisenteams können sich an die Schulpsychologische Beratungsstelle für eine telefonische Erstberatung sowie bei Fragen zu Gestaltung der Krisennachsorge wenden.

Die Schulpsychologischen Dienste unterstützen die Schulaufsichtsbehörden in psychologisch-pädagogischen Fragen und stehen in Kontakt mit den Krisenteams der Regierungspräsidien.

Die öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg wurden mit Pagern (Alarmierungsgeräten) ausgestattet, um sie bei einem bestätigten Gewalt- oder Schadensereignis an einer Schule, bspw. einer Amoktat an einer Schule - z. B. auch bei Flucht eines Amoktäters -, zuverlässig warnen sowie Verhaltenshinweise geben zu können. Auch einige Schulen in freier Trägerschaft sind in das Pager-Alarmierungssystem eingestiegen. Schulleitungen können sich auf dem Mitarbeiterportal der Kultusverwaltung zu wichtigen Inhalten über die Pager-Alarmierungsgeräte informieren (Anwendungen / Onlinebereitstellungen / Pager). (Bezüglich der Verwendung von Pagern an Schulen gilt seit dem 1. April 2024 eine neue Regelung.)

Nachsorge

Schulleitungen bzw. schulinterne Krisenteams können sich für Unterstützung an das Krisenteam der Abteilung 7 des Regierungspräsidiums bzw. an das zuständige Staatliche Schulamt wenden.

Das System der Schulpsychologie bietet neben der telefonischen Erstberatung der Schulleitung bei Bedarf im Rahmen der Krisennachsorge Unterstützung für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler an.

Hier finden Sie die Ansprechpersonen.

 

Beratung und Unterstützung an Schulen

älterer Schüler mit Psychologin beim Beratungsgespräch
  • Beratung und Unterstützung

Schulpsychologische Dienste

Im System der Schulpsychologischen Dienste arbeiten Psychologische Schulberaterinnen und Psychologische Schulberater, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie Beratungslehrkräfte eng zusammen.

Leere Schultreppe, nur ein Schüler in Unschärfe geht die Treppe runter
  • Beratung und Unterstützung

Krisensituationen an Schulen

Krisensituationen an Schulen - Vorsorge, Intervention und Nachsorge

Drei Kinder sitzen nebeneinander und schauen jeder in ein Smartphone. Der Junge vorne wird von dem Handylicht beleuchtet und schaut sehr ernst und traurig.
  • Beratung und Unterstützung

Kinderschutz - Gemeinsame Empfehlungen

Pflege und Erziehung von Kindern ist vorrangig Aufgabe der Eltern. Wenn sie dieser Verantwortung nicht nachkommen, wenn Kinder misshandelt oder vernachlässigt werden, muss der Staat eingreifen. Eine Intervention betrifft in den meisten Fällen mehrere Institutionen.

Eine Gruppe sitzt in einer Besprechung zusammen. Im Bild sind nur die unteren Körperhälften und die Arme und Hände zu sehen.
  • Beratung und Unterstützung

Pädagogische Fallbesprechungsgruppen

Das Arbeitsfeld Schule fordert Lehrerinnen und Lehrer in vielerlei Hinsicht: Um im Beruf flexibel, kompetent und kreativ handeln zu können, sind gegenseitige Anregung, Ermutigung und Austausch wichtig.

Ein Lehrer berät ein Ehepaar, das man nur von hinten seitlich sieht
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Fachberatung Gymnasien und berufliche Schulen

Im Zuge der Bildungsreform und der Umstrukturierung der Bildungslandschaft zur eigenständigen Schule wurden den Fachberaterinnen und Fachberatern an den allgemein bildenden Gymnasien und an den beruflichen Schulen neue Aufgaben übertragen.

Frau mit junger Frau im Beratungsgespräch. Sie sitzen sich gegenüber, mit Focus auf die Beraterin
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Präventionsbeauftragte

Präventionsbeauftragte begleiten Schulen bei der Umsetzung des Präventionskonzeptes stark.stärker.WIR